Verein zur Förderung lebensgeschichtlichen Erzählens
Der eigentliche Zweck des Schreibens ist, dass man sich selber zugesteht, die Welt zu deuten. Und dieser Deutung eine Form gibt, die vor dem eigenen Urteil Bestand hat.
Judith Giovannelli-Blocher
Der eigentliche Zweck des Schreibens ist, dass man sich selber zugesteht, die Welt zu deuten. Und dieser Deutung eine Form gibt, die vor dem eigenen Urteil Bestand hat. 
Zitat 8
Judith Giovannelli-Blocher
Wer seine eigene Geschichte nicht erzählen darf, den beraubt man seiner Menschklichkeit.
Elif Shafak
Wer seine eigene Geschichte nicht erzählen darf, den beraubt man seiner Menschklichkeit. 
Zitat 5
Elif Shafak
Unsere Geschichten machen unsere Identität aus.
Verena Kast
Unsere Geschichten machen unsere Identität aus. 
Zitat 4
Verena Kast
Nicht, was wir gelebt haben, ist das Leben, sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen.
Gabriel García Márquez
Nicht, was wir gelebt haben, ist das Leben, sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen. 
Zitat 2
Gabriel García Márquez

Veranstaltungen

Hier veröffentlichen wir Links und Informationen zu Anlässen in der Schweiz, an denen lebensgeschichtliches Erzählen praktiziert und umgesetzt wird.

VFLE-Fokustreffen

Wir erachten die Alumni des CAS Lebensgeschichten und Lebenserzählungen der Uni Fribourg als Expert*innen, welche über viel Wissen und Erfahrung verfügen. Die Thementreffen bieten Gelegenheit für einzelne Alumni ihre Arbeiten vorzustellen und wir bieten Gelegenheit für Diskussion und Austausch. 

Fokustreffen bieten Gelegenheit zu Austausch, Information und Lernfeld mit Unterstützung von Experten und Expertinnen. 

Fokustreffen 2026

Bereits stattgefunden:

Die Winterthurer Zentrale für Alltagsgeschichte

Seit 2023 sammeln Frank Keil und Adrian Soller Geschichten. Frank kommt aus Hamburg, ist freier Journalist, Autor und Geschichtensammler in Winterthur. Adrian, in der Schweiz aufgewachsen und in Hamburg studiert, ist ebenfalls Autor, schreibt und publiziert Reportagen, Portraits und ist ebenso aktiver Geschichtensammler.

Die beiden betreiben eine Website, geschichtenzentrale.ch, auf der sie regelmässig literarisch aufgearbeitete Geschichten veröffentlichen. Sie machen sich meist auf den Winterthurer Strassen und Plätzen auf den Weg und kommen ins Gespräch mit den verschiedensten Menschen und ihren Geschichten. Manchmal werden ihnen nur ein paar Sätze, manchmal ganze Lebensgeschichten geschenkt. Sorgfältig erstellen sie daraus kleine Kunstwerke und machen sie uns auf ihrer Website zugänglich. 

Fokustreffen 2025

Bereits durchgeführt:
Lesung mit Zora del Buono
Alle Infos sind hier zu finden
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Bereits stattgefunden:
Lebensgeschichtliches Erzählen
Elisabeth Rothen und Johanna Schlegel präsentieren ihre Abschlussarbeiten zu den Themen
 
„Sinnhaftigkeit im Alter und was kann biografisches Erzählen beitragen“
 
„Unterwegs mit Hene. Lebensgeschichen im Kontext eines begleiteten Suizids“
 
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Bereits stattgefunden:

Wenn die Lebensgeschichte öffentlich wird

HIer gehts zum Flyer

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Autobiografie Festival «Aus dem Leben lesen

Die Autor:innen Joseph Amsler, Christine Cristofani, Wera Herzberg, Rita Mühlebach, Erich Nussbaum, Markus Rickenbacher, Edith Schelbert, András Széplaky, Marina Vidovic, Niklaus Völke und Katia Wunderlin lesen aus ihren autobiografischen Texten und bekommen ein Echo von der Schriftstellerin Sabrina Habel und dem Philosophen Georg Kohler.

Den Rahmen des Festivals bilden drei Veranstaltungen, zu denen auch nicht Festivalteilnehmer:innen eingeladen sind:

Am 26. Juni um 10.00 Uhr hält Andreas Bürgi das Einführungsreferat mit dem Titel «Wenn einer eine Reise tut – ja, was dann?»

Am 27. Juni um 20 Uhr befragt der Volkskundler Alfred Messerli die Regisseurin, Dramaturgin, Produzentin und Autorin Katja Früh.

Am 28. Juni um 10 Uhr führt Ausstellungskurator David Aragai im Museum Heiden durch die Sonderausstellung «Dagegenhalten! Carl Böcklis Karikaturen gegen den Totalitarismus … und was sie heute zu sagen haben».

Flyer und Anmeldung

 

Museum für Lebens-geschichten 

Erinnerungen versickern im Dunkel der Vergangenheit, wenn sie nur in Köpfen aufbewahrt sind. Das Museum für Lebensgeschichten im appenzellischen Speicher wirkt dem  entgegen: Es dokumentiert Lebensgeschichten und macht sie im Rahmen von Ausstellungen, Vorträgen und Gesprächen bekannt. 

Täglich in 9042 Speicher/AR

www.museumfuerlebensgeschichten.ch

Wege biografischen Arbeitens

Lebensgeschichten sind individuelle und einzigartige Dokumente gelebten Lebens und gleichzeitig Zeitzeugnisse, die auf historische und gesellschaftliche Bedingungen verweisen. Erzählen, Schreiben und andere Formen des Erinnerns und der Auseinandersetzung mit dem eigenen Leben sind in der heutigen komplexen Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Sie dienen dem (Selbst) Ausdruck, ermöglichen Beund Verarbeiten von Erlebtem und schaffen Orientierung. Sie rdern die Aneignung von Wissen und die Entdeckung und Entwicklung von Ressourcen, welche r die Gestaltung der Zukunft hilfreich sind. Lebensgeschichtliches Erzählen und biografisches Arbeiten können Wege der Erkenntnis und des Erschaffens von Sinn auf individueller, wie auf gesellschaftlicher Ebene eröffnen.

Eine Reihe von Fachkursen führt in die Grundlagen biografischen Arbeitens ein und ermöglicht unterschiedliche inhaltliche Vertiefungen. Fachkurs 1 (Grundlagenkurs) führt ein in die Thematik und schafft theoretische und methodische Voraussetzungen r biografisches Arbeiten und r die Auseinandersetzung mit inhaltlichen Schwerpunkten in den nachfolgenden Kursen, welche nach individuellen Interessen gewählt werden.

Ab September 2026 an der Universität Fribourg

Flyer

Ein parzipatives Lese- und Erzählerlebnis

Im Buch „Fragen hätte ich noch“, werden verschiedene Geschichten über Grosseltern und deren Enkel und Enkelinnen erzählt. Vieles kann heute nicht mehr nachgefragt und herausgefunden werden. Einiges aber ist an Erinnerungen geblieben.

Eine der Autorinnen ist Esther Banz, die überdies Gründerin und im Vorstand unseres Vereins vfle.ch ist.

Als Autorin und Erzählraumgestalterin bietet sie die Möglichkeit in gewünschtem Rahmen Familien- und Grosselterngeschichten miteinander zu teilen.

Im Flyer finden sich alle Infos

 

Netzwerk Erzählcafé

Im Erzählcafé entsteht eine Gemeinschaft auf Zeit: Fremde Menschen treffen sich an einem Ort, um persönliche Erfahrungen zu einem bestimmten Thema zu teilen. Das Erzählcafé ist moderiert und folgt bestimmten Regeln. Auch Mitglieder unseres Vereins moderieren Erzählcafés. Mehr zum Netzwerk und bevorstehenden Anlässen unter …

Agenda

Erzählcafé: Von Menschen und Maschinen

Freitag, 26.06.2026, 15:00 bis 17:00 Uhr
An diesem Nachmittag geht es um Entwicklungen von Handschriften zur Schreibmaschine, vom Waschbrett zur Waschmaschine und nicht zuletzt das verfluchte, geliebte Handy.
Die Moderatorinnen Elke Cybulla und Sibylle Lepschi gehen anhand der Geschichten der Teilnehmenden der Frage nach, wie man in einer Welt der Veränderung, voller Geräte bis hin zu Chatbots, zwischen Papier und Pixel trotzdem menschlich, zufrieden und glücklich sein kann. Oder war früher alles einfacher und besser?
Im Erzählcafé ist möglich, die eigene Geschichte zu erzählen oder einfach nur zuzuhören. Die Veranstaltung dauert zirka zwei Stunden. Es besteht aus zwei zeitlichen Abschnitten: Nach der einstündigen, moderierten Erzählrunde wird anschließend bei Kaffee und Kuchen auch diskutiert und weiter ausgetauscht.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung im Seniorenzentrum Bildung + Kultur, Telefon: 07531 9189834 oder seniorenzentrum@konstanz.de unbedingt erforderlich.